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Landesarbeitsgemeinschaft der Dozenten für Gebärdensprache Sachsen e.V.

Bericht zum LAG-Tagesseminar am 28. März 2026

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Verfasserin: Saskia Fritsch

Thema: Diskriminierungssensibles Unterrichten mit Prof. Dr. Okan Kubus

Am 28. März 2026 nahmen 20 Mitglieder und ein Gast am LAG-Tagesseminar teil. Zu Beginn wurden Isabell Badeda und Anke Arnold für ihre 30‑jährige Mitgliedschaft geehrt. Nach einer Vorstellungsrunde führte Prof. Dr. Okan Kubus in das Thema ein.

Im Workshop ging es um Diskriminierung in der Sprache, auch in der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Durch Selbstreflexion und Übungen wie der Power Flower setzten sich die Teilnehmenden mit eigenen Erfahrungen und gesellschaftlichen Positionen auseinander. Wichtige Begriffe wie StereotypVorurteilIntersektionalität und Ableismus wurden erläutert.

Nach der Mittagspause wurden Pauschalisierungen, Pronomen und diskriminierungssensibler Sprachgebrauch besprochen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Austausch.

Das Seminar verdeutlichte die Bedeutung eines bewussten und reflektierten Umgangs mit Sprache im Unterricht.

Ein ganz herzlicher Dank gilt der liebevollen Verpflegung sowie der hervorragenden Organisation der Räumlichkeiten und Technik.

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DGS-Korpus an der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit Julian Bleicken

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Bericht – Seminar am 16. Januar 2026

Verfasserin Saskia Fritsch

Am 16. Januar 2026 fand an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) ein Seminar zu zentralen Ressourcen der Deutschen Gebärdensprache (DGS) statt. Im Mittelpunkt standen das DGS-Wörterbuch sowie das DGS-Korpus, die wichtige Werkzeuge für Lehre, Übersetzung, Forschung und den Alltag darstellen.

Zu Beginn des Treffens stellten sich alle Teilnehmenden der LAG Sachsen vor. Als Gast durften wir Julian Bleicken begrüßen, der uns die Arbeit rund um das DGS-Wörterbuch und das DGS-Korpus näherbrachte und mit den Mitgliedern der LAG Sachsen in den fachlichen Austausch ging.

Im Seminar erhielten wir einen praxisnahen Einblick in das DGS-Korpus. Dabei wurde unter anderem gezeigt, dass gezielt nach verschiedenen Handformen gefiltert und recherchiert werden kann. Außerdem lernten wir die Glossare auf der Webseite kennen. Besonders interessant waren die zahlreichen Videoaufnahmen aus unterschiedlichen Regionen, in denen Taube Personen ihre persönlichen Geschichten in DGS erzählen. Diese authentischen Sprachbeispiele is_home or is_archive, word-zahl: 226, word_limit: 150

Bericht über das LAG-Tagesseminar am 6. September 2025

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Verfasserin: Saskia Fritsch

Am 6. September 2025 fand das Tagesseminar der Landesarbeitsgemeinschaft der Dozenten für Gebärdensprache e.V. (LAG) statt. Seminarleiter war Martin Vahemäe-Zierold, Beauftragter für Queer und Antidiskriminierung im Bezirksamt Berlin-Mitte.

Zu Beginn informierte der Vorstand, dass zwei neue Mitglieder in die LAG aufgenommen wurden. Anschließend stellte sich Martin vor und führte in seine Arbeit und das Thema Diskriminierungsformen ein. Danach hatten alle Teilnehmenden Gelegenheit, sich ebenfalls vorzustellen.

Im ersten interaktiven Teil wurden die Teilnehmenden aufgefordert, ihre Schulorte räumlich im Seminarraum darzustellen und über ihre Erfahrungen mit Gehörlosigkeit und Inklusion in der Schulzeit zu berichten. Anschließend sollten sie ihre eigene Wissensposition zu den Themen Audismus und kulturelle Aneignung einschätzen.

Darauf folgte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der Diskriminierung, darunter Rassismus, Sexismus, Ableismus, Linguizismus und insbesondere Audismus. Martin erläuterte, dass Audismus die Abwertung der Gebärdensprache und Gehörlosenkultur beschreibt und sich auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene zeigt.

Ein Schwerpunkt des is_home or is_archive, word-zahl: 198, word_limit: 150

BDG-Tagesseminar in Köln am 28. Juni 2025

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Bericht von Ines Schütte

Das Thema lautete „Reflexionen zur tauben Identität: Bedeutung für den DGS-Unterricht“. Um 9:15 Uhr begann die Begrüßung. Referent war Ramas McRae (taub) von der Deakin University in Australien. Während des Seminars waren zwei Taubendolmetscher anwesend, die die Vorträge von International Sign in Deutsche Gebärdensprache dolmetschten.

Von der LAG Sachsen nahmen Ines Schütte und Pia Steinbach am Seminar teil. Im Vortrag von Ramas McRae ging es zunächst um die Frage „Was ist Identität?“. Er berichtete von Interviews mit zwei Gruppen tauber Menschen in Australien (eine Gruppe mit 16 Teilnehmer*innen, die andere mit 340 Teilnehmer*innen). Dabei wurden verschiedene Fragen zu positiven und negativen Erlebnissen gestellt und die Antworten statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse und Einblicke waren sehr interessant und regten zum Nachdenken an.

Im Anschluss gab es einen Workshop mit Gruppenarbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, wie das Thema Identität im DGS-Unterricht aufgegriffen werden kann und welche is_home or is_archive, word-zahl: 181, word_limit: 150

LAG-Tagesseminar „Kulturelle Aneignung“ mit Martin Vahemäe-Zierold

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Wann: 06. September 2025 in Chemnitz

Thema: Kulturelle Aneignung

Referent:
Martin Vahemäe-Zierold (Taub).

Ort:   
Stadtverband der Gehörlosen Chemnitz e.V
Wielandstraße 9
09112 Chemnitz

Anmeldung bitte mit Anmeldeformular an kontakt@gebaerdensprache-sachsen.de 

Für Mitglieder*in der LAG Sachsen kostenlos
Nichtmitglieder*in: Teilnahmegebühr: 50 Euro
(ohne Verpflegung!)

Meldeschluss bis 22. August 2025!

Seminarinhalt

Seminarablauf

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DGS-Dozierenden-Camp 2025 in Vöhl-Asel

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Bericht von Saskia Frisch

Wir, sechs Teilnehmende der LAG Sachsen, haben am DGS-Dozierenden-Camp des BDG in der Jugendherberge Hohe Fahrt teilgenommen. Das Camp fand vom 1. bis 4. Mai 2025 statt und bot eine gelungene Mischung aus fachlichem Input, Austausch und gemeinsamer Freizeit.

Donnerstag, 1. Mai:
Nach unserer Ankunft wurden wir herzlich empfangen. Das gemeinsame Mittagessen markierte den offiziellen Start. Danach folgte eine Begrüßungs- und Vorstellungsrunde mit spielerischen Elementen, die den Einstieg erleichterten. Am Abend erhielten wir im ersten Input wertvolle Informationen zum Thema „Assessment im DGS-Unterricht“ von A. Straub und L. Klinner. Der Tag klang gemütlich am Lagerfeuer aus.

Freitag, 2. Mai:
Der Tag begann mit zwei aufeinander folgenden Vorträgen: Zuerst sprach Ines Schütte über Idiome und Redewendungen in der DGS, anschließend folgte ein spannender Input von Raffael Canal zum Thema „Erfolgreiche Arbeit als Dozent*in – Kommunikation & Work-Life-Balance“. Danach unternahmen wir eine Wanderung mit Mittagessen unterwegs. Das Wetter is_home or is_archive, word-zahl: 325, word_limit: 150