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Landesarbeitsgemeinschaft der Dozenten für Gebärdensprache Sachsen e.V.

3. DGS-Dozierenden-Camp 2026 in Sellin

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Bericht von Ines Schütte

Vom 29. April bis 3. Mai 2026 nahmen insgesamt 49 Teilnehmende sowie der Vorstand des BLDG (Bundesverband der Lehrenden / Dozierenden für Gebärdensprache e.V.) und Referent*innen teil – darunter vier Teilnehmende der LAG Sachsen. Das Camp in der Jugendherberge bot eine gelungene Mischung aus fachlichem Input, Austausch und gemeinsamer Freizeit.

Mittwoch, 29. April:

Nach unserer Ankunft wurden wir herzlich empfangen. Es erfolgten organisatorische Informationen zum Ablauf des Camps. Anschließend gingen wir gemeinsam zum Abendessen in der Jugendherberge. Der Abend wurde durch ein lockeres Kennenlernspiel und einen anschließenden Spielabend abgerundet.

Donnerstag, 30. April:
Der Tag begann mit zwei aufeinanderfolgenden Vorträgen: „Bimodal-bilinguale DGS-Förderung in der frühen Kindheit“ von Referentin Julia Ratzlaff sowie „Wie gestaltet man eine gute Story?“ von Referent Stefan Goldschmidt. Im Anschluss fand ein Austausch zu Zukunftsperspektiven im BLDG statt. Am Abend gab es einen Grillabend mit geselligen Beisammensein sowie einen weiteren Spielabend.

Freitag, 1. Mai:

Nach dem Frühstück unternahmen is_home or is_archive, word-zahl: 275, word_limit: 150

Bericht zum LAG-Tagesseminar am 28. März 2026

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Verfasserin: Saskia Fritsch

Thema: Diskriminierungssensibles Unterrichten mit Prof. Dr. Okan Kubus

Am 28. März 2026 nahmen 20 Mitglieder und ein Gast am LAG-Tagesseminar teil. Zu Beginn wurden Isabell Badeda und Anke Arnold für ihre 30‑jährige Mitgliedschaft geehrt. Nach einer Vorstellungsrunde führte Prof. Dr. Okan Kubus in das Thema ein.

Im Workshop ging es um Diskriminierung in der Sprache, auch in der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Durch Selbstreflexion und Übungen wie der Power Flower setzten sich die Teilnehmenden mit eigenen Erfahrungen und gesellschaftlichen Positionen auseinander. Wichtige Begriffe wie StereotypVorurteilIntersektionalität und Ableismus wurden erläutert.

Nach der Mittagspause wurden Pauschalisierungen, Pronomen und diskriminierungssensibler Sprachgebrauch besprochen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Austausch.

Das Seminar verdeutlichte die Bedeutung eines bewussten und reflektierten Umgangs mit Sprache im Unterricht.

Ein ganz herzlicher Dank gilt der liebevollen Verpflegung sowie der hervorragenden Organisation der Räumlichkeiten und Technik.

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Mitgliederversammlung der LAG in Leipzig

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Verfasserin: Simone Graf

Im Rahmen der satzungsgemäßen Pflichten fand die ordentliche Mitgliederversammlung der LAG Sachsen am Samstag, den 31. Januar 2026, in Leipzig statt.

Die übersichtlich strukturierten Tagesordnungspunkte wurden planmäßig abgearbeitet, und der Verlauf der Versammlung gestaltete sich allgemein reibungslos. Zu einzelnen Themen erfolgte ein sachlicher und konstruktiver Austausch unterschiedlicher Standpunkte.

Der Vorstand ehrte darüber hinaus 11 Mitglieder für ihre 30-jährige treue Mitgliedschaft mit Urkunden und kleinen Präsenten.

Ein besonderes Highlight ist die laufende Vorbereitung eines Ausflugs zur Festung Königstein im Sommer 2026 anlässlich der 30-jährigen Jubiläumsfeier der LAG (Erste Gründung ohne e.V.).

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Mitgliederversammlung in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre stattfand. Für die aufmerksame Verpflegung gilt unser herzlicher Dank.

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DGS – Wörterbuch und DGS – Korpus an der Westsächsischen Hochschule (WHZ) am 16. Januar 2026

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In diesem Seminar werden zentrale Ressourcen der Deutschen Gebärdensprache (DGS) vorgestellt:

DGS-Wörterbuch: Lexikalische Tools für Lehre, Übersetzung und Alltag DGS-Korpus: Linguistische Datenbanken mit authentischen Beispielen und Forschungsansätzen

Unsere LAG steht im fachlichen Austausch mit dem DGS-Korpus im Rahmen des Projekts zur Entwicklung eines korpusbasierten elektronischen DGS-Wörterbuchs.

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Theater der Jungen Welt in Leipzig läuft „Die Schneekönigin“ im Januar 2026

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Zum Stück:

Die Schneekönigin – Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen / In einer Bearbeitung von Benedikt Grubel \ Schauspiel

Im Auge von Kay hat sich ein Glassplitter festgesetzt und geht nicht mehr weg. Er trübt die Sicht und lässt aus dem Herz des Jungen einen Eisklumpen werden. Brrrr, die Welt wird kalt und Kay zum Kotzbrocken. Bäh, Rosen! Bäh, nette Menschen! Sogar zu seiner allerliebsten Freundin Gerda wird Kay schrecklich fies. Als er eines Tages mit dem Schlitten auszieht und nicht mehr zurückkommt, trauert niemand mehr um ihn. Außer Gerda. Sie gibt ihren Freund nicht auf und zieht los, um die Kälte aus seinem Herzen zu vertreiben.

DIE SCHNEEKÖNIGIN von Andersen ist reich an Motiven und verschlungenen Erzählungen. Eine Geschichte, die mit großer Fantasie vom drohenden Verlust einer Freundschaft handelt und der Kraft, einander nicht aufzugeben. Das TDJW greift das Märchen mit viel Kunstschnee und Konfetti is_home or is_archive, word-zahl: 193, word_limit: 150

Bericht über das LAG-Tagesseminar am 6. September 2025

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Verfasserin: Saskia Fritsch

Am 6. September 2025 fand das Tagesseminar der Landesarbeitsgemeinschaft der Dozenten für Gebärdensprache e.V. (LAG) statt. Seminarleiter war Martin Vahemäe-Zierold, Beauftragter für Queer und Antidiskriminierung im Bezirksamt Berlin-Mitte.

Zu Beginn informierte der Vorstand, dass zwei neue Mitglieder in die LAG aufgenommen wurden. Anschließend stellte sich Martin vor und führte in seine Arbeit und das Thema Diskriminierungsformen ein. Danach hatten alle Teilnehmenden Gelegenheit, sich ebenfalls vorzustellen.

Im ersten interaktiven Teil wurden die Teilnehmenden aufgefordert, ihre Schulorte räumlich im Seminarraum darzustellen und über ihre Erfahrungen mit Gehörlosigkeit und Inklusion in der Schulzeit zu berichten. Anschließend sollten sie ihre eigene Wissensposition zu den Themen Audismus und kulturelle Aneignung einschätzen.

Darauf folgte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der Diskriminierung, darunter Rassismus, Sexismus, Ableismus, Linguizismus und insbesondere Audismus. Martin erläuterte, dass Audismus die Abwertung der Gebärdensprache und Gehörlosenkultur beschreibt und sich auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene zeigt.

Ein Schwerpunkt des is_home or is_archive, word-zahl: 198, word_limit: 150